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Whereabout/Missed Test-Angelegenheiten – Zahlen und Fakten
Da in der jüngeren Vergangenheit und aktuell mehrfach Artikel erscheinen, bei denen es um Fragen der Whereabout-/der Missed Test-Regelungen geht und zu gegenwärtigen ist, dass viele Fragen offen sind, erfolgen nachfolgend einige kurze Hinweise:

Sportlerinnen/Sportler der jeweiligen nationalen Sportfachverbände werden in verschiedene Testpools nach entsprechenden Meldungen der Sportfachverbände eingestuft. Die Einstufung hängt von der Zugehörigkeit zum A-, B- und/oder C-/D-Kader ab. Es wird unterschieden zwischen NTP (nationaler Testpool), ATP I (Allgemeiner Testpool I) und ATP II (Allgemeiner Testpool II).

Die Athleten des NTP sind besonderen Meldepflichten unterworfen, d.h. sie müssen im sogenannten ADAMS-System Angaben zum Wohnsitz und jeder Änderung der Wohnanschrift, zum gewöhnlichen Aufenthaltsort, zum Ort und zur Zeit des Trainings (Rahmentrainingspläne), zum Ort und der Zeit von Wettkämpfen und Trainingslagern, zur telefonischen Erreichbarkeit bei Verlassen des gewöhnlichen Aufenthaltsortes und An- und Abmeldungen bei Abwesenheit vom gewöhnlichen Aufenthaltsort machen im Rahmen der sogenannten 24 h-Pflicht.

Die dem ATP I zugehörigen Athleten unterliegen den gleichen Meldepflichten, wobei sie nur die sogenannte 72 h-Meldepflicht trifft.

Athleten, die dem ATP II zuzuordnen sind, unterliegen keinen Meldepflichten.

Bei Mannschaftssportarten gibt es besondere Meldepflichten, zur Zeit von Spielansetzungen und Trainingslagern, zur Meldung der Abwesenheit bei den zu vorgenannten Terminen mit Begründung und zur Benennung einer Kontakttelefonnummer und Kontaktperson, über die der Athlet erreichbar ist. Solange der Spielbetrieb ruht, müssen die Athleten Ort und Zeit von Freundschaftsspielen bzw. anderen Spielansetzungen, Ort und Zeit von Trainingslagern angeben und die Verpflichtung zur Meldung der Abwesenheit bei den zuvor genannten Terminen mit Begründung unter Benennung einer Kontakttelefonnummer und Kontaktperson, über die der Athlet zu erreichen ist, gilt fort.

Die nationalen Sportfachverbände müssen der NADA alle notwendigen Informationen zu Wettkämpfen sowie eine Übersicht der zentralen Trainingsmaßnahmen unverzüglich nach Festlegung der Termine zur Verfügung stellen. Seitens der Athleten haben sogenannte Quartalsmeldungen zu erfolgen, d.h. es müssen mit zeitlichem Vorlauf zu einem jeden Quartal für jeden Monat einzeln entsprechende Angaben gemacht werden.

Stellt die NADA fest, dass Meldungen nicht erfolgen oder fehler-/lückenhaft erfolgen oder Athleten nicht angetroffen werden, erfolgt eine Meldung an den jeweiligen Sportfachverband. Der jeweilige Anti-Doping-Beauftragte des jeweiligen Sportfachverbandes nimmt sich der Angelegenheit an, bemüht sich um Aufklärung und nimmt Kontakt mit dem betroffenen Athleten auf. Seitens des Anti-Doping-Beauftragten erfolgt dann eine Stellungnahme gegenüber der NADA. Seitens der NADA erfolgt eine Empfehlung/ein Kommentar bzw. eine Erledigungsmitteilung. Erfolgt seitens der NADA keine Erledigungsmitteilung, legt der Anti-Doping-Beauftragte die Angelegenheit dem zur Entscheidung berufenen unabhängigen Gremium vor, das dann eine Entscheidung zu treffen hat, die über den jeweiligen Sportfachverband bekannt gegeben bzw. vollzogen wird.

Whereabout-/Missed Test-Fälle sind bei einem ersten Verstoß mit einer öffentlichen Verwarnung, bei einem zweiten Verstoß mit einer mindestens dreimonatige Sperre, bei einem dritten Verstoß mit einer einjährigen Sperre und bei einem vierten Verstoß mit einer zweijährigen Sperre zu ahnden.

Das vom DEB nach dem NADA-Code einzurichtende unabhängige Gremium wurde mittlerweile, wie im Übrigen bereits seit längerem geplant, anlässlich der Mitgliederversammlung des DEB am 12.07.2008 satzungstechnisch verankert. Es wurde aufgrund der aktuellen personellen Änderungen im Präsidium des DEB und um nach außen die Neutralität des unabhängigen Gremiums noch deutlicher herauszustellen, neu besetzt. Mitglieder von Organen des DEB oder des Hauptamtes sind zukünftig nicht mehr im nach dem NADA-Code eingerichteten unabhängigen Gremium tätig. Den Vorsitz hat Herr Alexander Stolberg (Rechtsanwalt in München, Präsident des EHC Klostersee e.V./Oberliga), daneben sind zwei Vertreter aus dem Bereich Medizin, zwei Vertreter aus dem Bereich nationale Sportfachverbände und zwei Vertreter aus dem Sport (aktuelle bzw. ehemalige Kadersportler) benannt worden bzw. noch zu benennen. Auch gegenüber der DEL und der 2. BL wurde seitens des DEB die Bitte zur Benennung eines Mitglieds für das nach dem NADA-Code eingerichtete unabhängige Gremium ausgesprochen, wobei es sich um einen Volljuristen (Befähigung zum Richteramt) handeln sollte.

Der neue Anti-Doping-Beauftragte des DEB, Herr Eckehard Schindler, behandelt Where-about-/Missed Test-Angelegenheiten und die entsprechenden Meldungen durch die NADA als Vorgang und ab dem Zeitpunkt der nicht abgegebenen Erledigungserklärung durch die NADA und Sanktionsnotwendigkeit als Fall. Aktuell gibt es acht Fälle, wobei Sportlerinnen und Sportler betroffen sind. Eine konkrete Benennung der Vorgänge/Fälle vor abschließender Entscheidung ist nach dem NADA-Code nicht zulässig und scheidet im Übrigen auch aus Sorgfaltspflichten gegenüber den Athleten/innen aus.

Um zukünftige Vorgänge/Fälle soweit wie möglich zu vermeiden, erfolgen anlässlich von Maßnahmen noch ausführliche Informationen/Beratungen gegenüber den Sportlern. Ein enger Kontakt des Anti-Doping-Beauftragten mit den Managern/sportlichen Leitern der an den jeweiligen Ligenspielbetrieben teilnehmenden Clubs ist auf den Weg gebracht und ein Vorstelligwerden bei den jeweiligen Clubs mit entsprechenden Informationen/Beratungen gegenüber den Spielerinnen/Spielern ist geplant.

Der DEB ist nachhaltig darum bemüht, im Rahmen der ihm gegebenen Möglichkeiten alles zu tun, um die Spielerinnen/Spieler nachhaltig zu informieren/zu beraten und insoweit zu einer Fehlerminimierung beizutragen. Natürlich unterstützt der DEB die NADA im Kampf gegen Doping und hat die Zielsetzung eines dopingfreien Eishockeysports.

Eishockey – Ein sauberer Sport
In der Saison 2007/2008 gab es national ca. 190 unangemeldete Kontrollen der Nationalen Anti-Doping-Agentur (NADA). Die Athleten wurden während der IIHF-Weltmeisterschaften (U-18, U-20, Herren und Frauen) ca. 35 Mal von der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) kontrolliert. In den deutschen Ligen (DEL, 2. Bundesliga und Oberliga) wurden insgesamt 136 Wettkampfkontrollen durchgeführt. Alle Proben waren negativ.

Es gab noch nie einen positiv getesteten deutschen Kaderathleten.

Quelle: DEB-Online
 
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