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Düsseldorf: Finale verpasst – Saison beendet
Aus der Traum eines rheinischen Finales: Die Erfolgswelle der letzten Wochen trug die DEG METRO STARS bis ins fünfte Halbfinale, aber nicht weiter. Mit 1:3 (0:0, 0:2, 1:1) unterlagen die Rot-Gelben den Berliner Eisbären, die nun im Finale um die Deutsche Meisterschaft 2008 auf die Kölner Haie treffen. Dennoch Respekt und Dank an das Team von Lance Nethery, das in elf Play-off-Spielen eine neue Eishockey-Begeisterung in Düsseldorf entfachen konnte.

Überraschend unspektakulär
Die Eisbären Berlin ohne Marc Beaufait und – natürlich – Sven Felski, aber mit Brandon Smith. Der Verteidiger stand zwar auf dem offiziellen Spielbericht, aber dann doch nur in Zivil am Rand; Play-off-Geplänkel. Die DEG komplett, also mit 22 Akteuren auf dem Bogen und Toni Bader im Trainingsanzug am Rand.

Es war ein überraschend unspektakuläres Drittel, das die knapp 4.700 zu sehen bekamen. Die Berliner konnten zunächst nicht den Druck entwickeln, den sie vor allem in den ersten beiden Duellen gezeigt hatten. Gleich zu Beginn ein gutes und gefährliches Power Play der DEG mit Chancen für Vikingstad, Kreutzer und Reimer, aber ohne Tor. Bei zwei Überzahlsituationen der Eisbären wirbelte die ewige Killer-Formation Quint, Roach, Pederson, Walker und Robinson kräftig, aber auch das hatte in zurückliegenden Spielen schon größeren Angstschweiß in der Düsseldorfer Kolonie erzeugt. Storr konnte alle Gefahren bändigen. In Minute 15 Wright gefährlich vor Zepp, aber der Winkel zu spitz und das Abspiel auf Reimer zugedeckt, so dass die 14 nicht verwandeln konnte. Dann fast und schon wieder ein Shorthander von Rankel, aber auch hier der stoisch-ruhige Storr auf allen Posten. Wenig später scheitert Pinizzotto nach schöner Vorarbeit von Reid. Nach einem ausgeglichenen und seitens der DEG betont sachlichen und ruhigen ersten Abschnitt ging es torlos in die Kabine, wobei sich die Landeshauptstädter sogar ein Chancenplus erarbeitet hatten.

Überraschend einseitig
Die ersten Chancen im Mitteldrittel gehörten dem Gastgeber. Binnen weniger Sekunden traf Busch Storr und Ustorf den Außenpfosten. In dieser Phase die DEG mit zu wenig Eigeninitiative. Doch es brauchte eine Strafzeit für das erste Eisbären-Tor. Die zwei Minuten gegen Collins (seine zweite Hinausstellung in Folge) waren bis auf 26 Restsekunden abgelaufen, da überlistete Busch unsere Nummer 1 aus spitzem Winkel und traf in denselben (31,20. Assits Ustorf und Kramer). Auch danach der Vorrundenzweite druckvoller. Holzer blockte in höchster Not ein Schlagschuss von Pederson und Storr rettete gegen Robinson. Bei 36,58 das unselige 2:0. Auf Vorarbeit von Braun trifft Müller durch die Beine. Erst in den Schlussminuten berappelten sich die DEG METRO STARS und kamen wieder zu eigenen Chancen, doch der dringend herbei gesehnte Anschlusstreffer fiel nicht. Nicht durch Reid, nicht durch Kathan und auch nicht durch Bazany bei 39,59.

Minuten fliegen vorbei
Die letzten 20 Minuten der Spielzeit 2007/08 flogen davon. Eine Strafe gegen Quint verstrich ungenutzt, da jedoch auch die Berliner zunächst nicht trafen, blieb es spannend im Wellblechpalast. Aber nur bis Minute 52,36, als Rankel nach einer Strafe gegen Storr ins kurze Eck traf – fast eine Kopie des ersten Tores. Anschließend nahm Nethery seinen genervten Keeper vom Eis, und die DEG warf alles nach vorne, doch es reichte nur noch zum 1:3 durch Reid (55,13. Vorarbeit Dietrich, Kathan). Danach noch dramatische Szenen, doch kein Düsseldorfer Torjubel mehr. Die letzten Sekunden liefen herunter und ertranken in Berliner Jubel. Ende.

Erste Zitate nach dem Spiel. Klaus Kathan: „Es war verdammt knapp. Berlin hat die Tore gemacht, wir nicht.“ Lance Nethery: „Kleinigkeiten haben heute den Unterschied ausgemacht. Wir haben alles gegeben, alles probiert. Bitter, dass es nicht zum Finale gereicht hat.“

Fazit: Wir hatten sie auf dem rot-gelben Silbertablett, wir hatten sie fast. Aber wir haben sie nicht verschluckt. Wer im November orakelt hätte, dass wir zunächst den Tabellenführer glatt in den Urlaub schicken und danach den Zweiten bis ins fünfte Spiel zwingen würden, wäre mitleidig belächelt worden. Ob das nun wärmender Trost oder im Moment der Niederlage völlig unerheblich ist, möge jeder für sich entscheiden. Die Saison ist beendet.

DEG Metro Stars
 
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Division II 2008

07.04. - 13.04.


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