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Rapperswil: Ein starker Auftritt der Lakers
Die Rapperswil-Jona Lakers zeigten gestern wieder einmal ihr Sonntagsgesicht. Beim 5:3 (2:0, 2:1, 1:2)-Sieg in Ambri hatten sie den Gegner mit einer konzentrierten Leistung im Griff – bis zur 55. Minute und dem Ausschluss Steiners.

Manchmal geschieht Unerwartetes. Nach den chaotischen Auftritten gegen die SCL Tigers und Basel mit glücklichen Ausgängen für die Lakers hatte dem Gastspiel bei Ambri mit einiger Spannung entgegengeblickt werden können. Welches Gesicht würden die Lakers diesmal zeigen?

Teilweise herrliche Kombinationen
Am gestrigen Samstagabend wars das Sonntagsgesicht. Einsatzwillig, lauffreudig, kampfstark, hartnäckig, kombinations- und treffsicher traten sie auf und liessen Ambris Angriffsmaschinerie gar nie richtig auf Touren kommen. Mit zwei Toren innert 23 Sekunden durch Nordgren und Micheli in der 10. Minute schafften sie die Basis für den weiteren Verlauf der Partie und demoralisierten die Gastgeber ein erstes Mal. Das zweite Mal taten sie es gegen Ende des Mitteldrittels. Den Treffer von Naumenko zum 1:3 beantwortete Kamber nur 17 Sekunden später mit dem vierten Treffer. Alle Rapperswiler Tore waren nicht wie in den letzten Spielen durch Abpraller oder Einzelaktionen gefallen, sondern entsprangen zum Teil herrlichen Kombinationen. Beim 1:0 bediente Stacy Roest mit einem scharfen Pass quer vors Tor Nordgren, der gekonnt abschloss. Das 2:0 erzielte Claudio Micheli mit einem herrlichen Hocheckschuss und nützte die ihm gewährten Freiheiten in Ambris Verteidigungszone gnadenlos aus. Tom Koivisto schloss eine Kombination wie aus dem Lehrbuch ebenso lehrbuchmässig mit einem präzisen Schuss zum 3:0 ab (29.).

Steiners Geschick und Ungeschick
Die Rapperswil-Jona Lakers waren im Vergleich zu den letzten beiden Partien nicht wiederzuerkennen. Nach dem frühen 2:0 kontrollierten sie das Geschehen weitgehend, gestanden Ambri vor allem im zweiten Abschnitt keine gefährliche Torchance zu und machten fast keine Fehler. Einer dieser wenigen unterlief Micheli. Dessen Rückpass in der Verteidigungszone Ambris wurde zur Vorlage für Demuth und zur Gelegenheit für Naumenko, den Abstand etwas zu verringern. Das ständige Verheddern im Abwehrnetz der Rapperswiler, zerrte an den Nerven der Leventiner. Vermehrt verlegten sie ihre Zweikampfstärke auf eine andere Ebene und suchten das Faustgefecht. Aber auch in dieser Beziehung waren die Lakers absolut ebenbürtig. Ein sich «behandelndes Pärchen» waren in der gehässigen Phase vor dem Ende des Mitteldrittels auch Daniel Steiner und Ambris Top- skorer Erik Westrom. Das war taktisch geschickt von Steiner, denn damit nahm er den schwedischen Topskorer für vier Minuten aus der Partie. «Ich wollte ihn aus der Fassung bringen», bestätigte Steiner nach Spielschluss, «und das gelang mir. Anschliessend war er nicht mehr so konzentriert.» Weniger clever verhielt sich Daniel Steiner fünf Minuten vor Schluss, als er Martin Sonnenberg mit dem Stock unabsichtlich im Gesicht traf, dass dieser blutend vom Eis fuhr und Steiner mit versteinerter Miene unter die Dusche. «Das war eine unglückliche Situation. Wir gerieten mit den Stöcken aneinander, ich rutschte ab und traf ihn im Gesicht», so Steiner.

Unzufrieden mit dem Ref
Damit läutete er eine hektische Schlussphase ein, die den Tessinern einen zweiten Atem einhauchte und zwei Tore einbrachte (Naumenko nur zwölf Sekunden nach Strafenbeginn und Westrum, als mit Micheli ein zweiter Laker eine Strafe absass). Mit dem Treffer zum 5:3 43 Sekunden vor Ende ins leere Tor rettete Hürlimann sein Team vor weiterem Ungemach und sicherte den Lakers den verdienten Sieg, den vierten in Serie. Steiner hatte die zwei Tore von Ambri gar nicht mitgekriegt. «Ich war in der Garderobe und hörte bloss die Fans dreimal jubeln. Da dachte ich, dass darf doch nicht wahr sein», erzählte Steiner, dem nach dem Sirenenton bestimmt ein Stein vom Herzen gefallen sein dürfte. Beim Interview fragte er sich, warum er es dreimal Jubeln gehört habe. Die Erklärung: Das war bei den beiden Toren und der Strafe Michelis. Bis zu Steiners Strafe hatten sich die Rapperswiler im Schlussabschnitt geschickt verhalten, sich aufs Verteidigen des Vorsprungs und eigenen Tores konzentriert und dies effizient gemacht. Deshalb erhielten die Spieler auch das Lob ihres Trainers. «Die ersten 40 Minuten waren sehr gut.», sagte Morgan Samuelsson, «wir hatten Ambri ganz gut unter Kontrolle, erst die Fünfminutenstrafe gegen Steiner brachte Hektik.» So sehr Samuelsson mit der Leistung seiner Truppe zufrieden war, so stark haderte er mit Schiedsrichter Stricker. «Ich habe noch nie einen Schiedsrichter erlebt, der das Heimteam derart bevorzugt. Wir wurden für alles bestraft, während sogar ein Check von hinten an Cyrill Geyer, der anschliessend blutete, nicht geahndet wurde.» Der Sieg gegen Ambri, der vierte in dieser Saison, stimmte den Schweden wieder friedlich.

Rapperswil-Jona Lakers
 
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Division II 2008

07.04. - 13.04.


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